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Ausschnitte aus der Presse über Picchio:

TiMa-titelAusschnitte aus Ticino Management
von Juni 2006 über Picchio zum Anlass der Ausstellung “Kunst im Unternehmen” in Interroll AG, Sant’Antonino.  
von Dr Giorgio Mollisi
Unternehmen Kunst
Die Malerei von Picchio (Dieter Specht) resultiert aus der Sicht des Unternehmers, der heute, nachdem er Künstler geworden ist, diese Vitalität auf die Leinwand bringt, die er bis vor wenigen Jahren normalerweise in seiner Firma ausführte.
 
Ca. 40 Jahre hat er in seiner Firma Interroll verbracht mit nur einem Bedauern, nämlich dem, dass er nicht Künstler geworden war. Aber 2001 ging sein Traum in Erfüllung, den er schon als junger Student hatte, als er mit seinen damals schon ausgestellten Werken einen Wettbewerb gewann. Dieter Specht, als Künstler "Picchio" , eine Übersetzung seines Nachnamens, stieg aus der Firma aus, überließ die Geschäftsführung der Gruppe einem jungen CEO und  begann zu malen. -  Erstellte seine Werke bereits in der ganzen Welt aus, vom Tessin bis New York, von Rom bis Dubai und von Barcelona bis Montreal.
                                                                                      
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Corriere della Sera
vom 13.6.2006 (zur Ausstellung in Galleria Tondinelli, Rom)

Corriere-della-Sera
Der Stil in Segmente von Picchio als „Ende der Malerei“
Die Galleria Tondinelli präsentiert morgen, den 14. Juni 2006 die Solo-Ausstellung von Picchio (Dieter Specht), einem Deutschen Künstler, artcle-Corriere-della-serader zum dritten Male in Rom ausstellt. Die andauernde Diskussion über das nahende Ende der Malerei wird besonders deutlich in den Werken von Picchio. Schon der Stil, den er gewählt hat, den „Stil in Segmenten“ zeigt diese Richtung an. Angefangen von der deutlichen Überlegung, dass die Wirklichkeit, die uns umgibt, zu einem grossen Teil aus Vertikalen besteht, die sich in verschiedene Begebenheiten zeigen, wie die Profile verschiedner Weltstädte oder alter verschachtelter Dörfer, den Statistiken mit ihren Balkendiagrammen, die Kolonnen der Börsenkurse oder generell der Zeitungen, die diese Idee generalisieren. Die Malerei von Picchio tendiert in die Dimension des Raumes schon mit seinen markanten und pastosen Farbauftrag und mit den aufgesetzten Collagen. In diesem persönlichen Stil endet Picchio nun in seinen dreidimensionalen „aufgerissenen“ Bildern. Diese Technik lässt sich auch übertragen auf seine Stelen: er überdeckt die bemalte Oberfläche mit Streifen aus Leinen, die er ausgebreitet von oben nach unten – auch in der Diagonalen und verstärkt durch Epoxyd Harz in eine Form gebracht und bemalt werden. Durch diese Technik ergeben sich viele Möglichkeiten der Formgebung. Was bisher verdeckt war, wird aufgedeckt, was verborgen war wird enthüllt. So wird der Blick frei für die heimliche Schönheit. Der Katalog wurde von dem Kritiker Martin Kraft begleitet.

 

Giornale del Popolo,  30 Januar 2006
“Anche l’Arte è un’impresa”
(Auch Kunst ist ein Unternehmen)
von Corrado Biachi Porro

Giornale-del-popolo02(...) GdP: Was denken Sie über Sponsoring?
Picchio: Das hängt natürlich von dem Sektor ab, in dem man arbeitet. Ein Künstler macht jeden Tag etwas komplett neues. Ein Unternehmen hat seine Limite dagegen. (...) So können Manager von Unternehmen einiges von Künstlern und von der Kunst lernen. Dort, wo es Kunst im Unternehmen gibt, ist auch die Arbeit kreativer. Sponsoring ist indes etwas, was mit reiner Liebhaberei zu tun hat.
Bei Interroll wollen wir zeigen, dass die Kultur des Unternehmens beeinflusst werden kann. Wir wollen nicht nur Hardware, Produkte. Wir wollen auch die Kunden und die Mitarbeiter einbinden in eine Atmosphäre, in ein Ambiente, in dem man sich wohlfühlt, wo es schön ist. Geld verdienen ist notwendig; aber zum Glück ist es nicht das einzigste.

(...)  Meine  Augen sind immer offen. Jedes Jahr mache ich etwa 3000 Fotos, bin immer in der Welt unterwegs und habe bisher viel gesehen und erlebt. - Aber wenn ich in meinem Atelier bin, bin ich ganz allein. Der Einfluss der Welt bedeutet wenig. Ich vergesse alles und konzentriere mich auf dieses eine Bild.(...)

GdP: Bedeutet die Kunst etwas von der Wirklichkeit?
Picchio: Ich mache ja fast alles abstrakt. Ich kreiere Dinge, die es vorher nie gegeben hat. Und es gefällt mir, etwas völlig neues zu erzeugen. Ich könnte das gleiche niemals zweimal machen.

GdP: Ist das Publikum heute mehr ansprechbar mit abstrakten Bildern?
Picchio: Ja, denn heute hat man die Fotografie, auch digital. Das Figurative kann man fotografieren. Aber die abstrakte Kreation ist eine Neuheit. Und ich liebe es, mit Farben zu spielen (...)

 

Secolo d’Italia, 1 Febbraio 2004
“Appuntamenti con l’Arte”

Prof. Renato Civello, Critico d'Arte

Instinkt und Strenge
In einer Galerie, in der ständig an einer Auswahl für eine gute Ausstellung gearbeitet wird, eröffnet Tondinelli in der Via Quattro Fontane in Rom, am Mittwoch die Solo-Ausstellung des berühmten deutschen Künstlers, Picchio [Dieter Specht], der in Arcegno (im Kanton Ticino/Schweiz) wohnt und arbeitet. Nachdem er zum zweiten mal in Italien ausstellt (2003 hat er mit Erfolg beim Biennale Internazionale von Florenz teilgenommen), wird Picchio danach, ab dem 8. März dem 2. April auch in Portugal, in Lissabon in einer Galerie eines staatlichen Instituts seine Arbeiten zeigen..
Der Titel der Ausstellung heißt "Segments" und könnte zu falschen Vorstellungen führen: etwa  könnte an geometrische Aufteilungen der gemalten Oberfläche  gedacht werden, ähnlich wie in die ersten Dekade des letzten Jahrhunderts durch die Gruppe des so genannten „goldenen Session“, mit Leger, Metzinger, Fresnaye und anderen eine Erfahrung gesehen wurde, die den Überganggang vom analytischen Kubismus zum synthetischen kennzeichnet.
Aber die komplizierten Operationen von Geometrie und Mathematik, die sich in gewisser Weise sogar in meditierten Abstraktzionismus und sogar in Dada darstellen, sind im Wesentlichen in der Malerei von Picchio [Dieter Specht] unbekannt. Hier ist weder Abenteuer noch Kodierung; trotz der genauen Programmierung der Arbeit „sehr gegenwärtig und bestimmt von Anfang bis Ende“, begleitet vom energischen Temperament des Künstlers, bereit, seine eigene Arbeit zu organisieren. Es ist der kreative Instinkt, der schließlich das poetisch-fantastische Resultat hervor bringt. Im übrigen sind seine Werke von einer ausgeglichenen Professionalität  und objektiv anschaulich. 
Ich begrenze mich unter anderem auf Crash, ein sehr schönes Bild, selbst wenn die Bezeichnung Zusammenbruch, Bruch, Knall bedeuten, scheint es im Gegenteil ein empfindliches, leichtes Charisma der Acrylarbeit auszudrücken. Segments, der Titel zur gesamten Ausstellung, veranlasst gegen jede Mutmaßung und launische Erfindung die Idee einer rigorosen Unterlassung des üblichen Klischees einer Nachahmung.
 

Il Giornale d’Italia 19.2.2004, Cultura
Gemälde und Installationen, auf der stetigen Suche nach Abstraktion.
Die Arbeit von Picchio [Dieter Specht] hat sicherlich  große Auswirkung in der Ausstellung der Galerie Tondinelli in Rom, die eine Reihe Gemälde und Installationen ausstellt. Es ist die Frucht seiner ununterbrochenen Suche nach Abstraktion. Die Ausstellung steht unter dem Patronat der deutschen Botschaft in Italien und des Kulturbüros des Botschaft der Schweiz in Italien.  Specht  ist einer der sehr originellen deutschen Künstler der letzten Generation und arbeitet  in Arcegno (im Kanton Tessin/ Schweiz).  Er stellt bei dieser Gelegenheit das zweite mal in Italien aus, nach der Teilnahme zur Biennale Internazionale d Arte Contemporanea von Florenz im Dezember 2003. Eine Art der Malerei, die von der Beobachtung und von der Bestätigung getragen wird und "zur Abstraktion drängt Picchios Malerei in fliessenden Übergängen, die das Thematische nebensächlich erscheinen lassen und zugleich bewusst machen, dass beispielsweise auch die Farbe Blau ein Thema sein kann..“ (Dr. Martin Kraft). Für seine Segment-Art verwendet er reine Acrylfarben für starken Ausdruck, Töne in dem Pastell- und in Cromatic gegenüber stehen, und verwirklicht eine Struktur des Materials wie im Divisionismus, einer starken Art, die  es erreicht,  das Auge des Zuschauers auf das Bild zu lenken. Eine modulare Maltechnik beeinflußt von industriellen Verfahren, wie  seine Installationen und seine immer neuen Module von Standardformaten demonstrieren, und das in immer neuen Veränderung….
Simona Sperindei
 

Bergische Morgenpost (Lokalteil der Rheinischen Post)
vom 31.11.2003, von Joachim Rüttgen
Die Geschäftsleitung der Interroll  hat vom Firmengründer Dieter Specht ein imposantes Kunstwerk gekauft. Wer als Kunde, Lieferant oder Angestellter die Halle betritt, wird sofort in den Bann gezogen von  dieser farbenfrohen Collage, die die gesamte Produktpalette des Unternehmens in einem Bild vereint. Modern und abstrakt, das sind die Kunstrichtungen von Specht, der im Tessin Picchio genannt wird (das italienische Wort für Specht).....Das zwei mal zweieinhalbe Meter große Kunstwerk, dass den Empfang in Höferhof schmückt, zeigt ganz genau, dass der Künstler seinen eigenen Stil entdeckt hat. Specht teilt gern Flächen in Segmente ein, lockert so das bild für den Betrachter auf. Langeweile hat da keine Chance, das Auge bleibt in Bewegung.....Ein beeindruckender Blickfang!

Generalanzeiger Wermelskirchen
31.Nov. 2003, von Andreas Weber
...Aufsichtsratsvorsitzender der Interroll Holding (Sitz: Sant'Antonio; Schweiz) ist Specht seit 2000, vor allem aber widmet er sich mit wachsender Begeisterung seinem Jugendtraum, der Malerei. "Sie ist mehr als nur ein schönes Hobby, ich betreibe sie heute als zweite Karriere", sprüht Specht vor Energie Nahe seines Wohnortes, im schweizerischen Tessin oberhalb des Lago Maggiore, unweit Ascona, hat sich der Kaufmann im Unruhestand ein modernes Atelier eingerichtet.
Weltweit ist sein Engagement geblieben. Ausstellungen in Zürich, Genf, Innsbruck und New York, Padua, Florenz und Rom zeugen davon. Mit "Picchio" (italienisch für Specht) hat er sich einen Künstlernamen zugelegt. Einer, der für ungewöhnliche Kunstobjekte steht. In einer ersten Serie schuf Specht Blumen, Kalligraphien folgten und abstrakte Bilder.
Eine Collage hängt nun als Auftragsarbeit im Mutterhaus in Höferhof. Dieter Specht erklärte die Vorgehensweise: Zunächst teilte er die Leinwand in Segmente ein, malte dann mit Spachtel und ausdrucksstarken, flugs trocknenden Acrylfarben, baute Werbeprospekte mit ein und setzte die Produkte obendrauf, die Interroll zu dem gemacht haben, was es heute ist: ein weltweit führender Anbieter von Komponenten und Subsystemen für Materialfluss, Fördertechnik und Automation.
Dieter Specht verbindet Kunst und Industriedesign, fügt dabei die Firmengeschichte ein und ist sich am Ende sicher: "Das Werk stellt ein Stück Corporate Culture dar." Unternehmenskultur ist ein Begriff, der Specht am Herzen liegt. Bringt er doch in diesem Fall seine Erfahrungen als Unternehmenschef mit der künstlerischen Tätigkeit in Einklang....

Tessiner Zeitung
28.Juni 2003 S 15
...Die Themen sind vielfältig. Sie reichen von abstrakten Kompositionen über Blumendarstellungen bis hin zu Szenen aus der industriellen Materialbehandlung; immer in vertikale Segmente überführt, jene Stilelemente, mit denen Picchio die für ihn typische ästhetische Ordnung schafft. Neben den Gemälden stellt Picchio erstmals “Art-in-Space” genannte Bildobjekte aus. Die Bild-Skulpturen bestehen aus körperhohen, bemalten Elementen. Die Dreidimensionalität eröffnet dem Betrachter eine Vielzahl möglicher Sichtweisen.....

Neue Zuger Zeitung
7. Mai 2003, S 51, von Maria Vogel, (Kunsthistorikerin)
Die Admosphere der Ausstellung ist frühlings-sommerhaft. Grosse rote, blaue, gelbe und weisse Blumen strahlen in den Raum aus....
Eine weitere Eigenheit dieser Bilder ist die Unterteilung in senkrechte Bahnen. Manchmal ziehen sich die Grenzlinien dieser Segmente durch die Blüten hindurch, manchmal werden sie von Blüten überlagert....
...Picchio behauptet allerdings, keine Vorbilder zu haben und keinen Ismen anzuhängen, doch ohne Kunstkenntnis und Vorlieben könnte er nicht so malen wie er es tut. Er schafft sich aber einen eignen, von seiner Persönlichkeit geprägten Stil, setzt auf kleiner Fläche viele Farbtöne ein und verändert die Oberfläche hie und da auch mit ornamental wirkenden parallelen Schlangenlinien oder diagonalen Schraffuren....
Mit den Segmenten scheint Picchio seinen Stil gefunden zu haben. Er zieht diese Segmentierung so stark durch, dass trotz der Kraft der Eindruck des Statischen und Routinierten nicht ganz ausbleibt.

Ticino Management, mensile Svizzera di Finanza, Economia e Cultura,
Anno XIV n. 4, Aprile 2002 S.182 + 183
"...Mit Geld Kunst machen. – Mit der Einführung des Euro sind Deutsche Mark, Lire, Französische Franken usw. aus dem Verkehr gezogen worden; aber sie leben weiter fort in den grossflächigen Collagen and Acrylgemälden von Picchio, dem vielseitigen Künstler, der in unserem Kanton lebt und arbeitet....

Födermittel Journal,2002, Logistik und Materialfluss,
34. Jahrgeng März 2002 S 14+15
"...Spechts Atelier, nach eigenen Entwürfen im alten Dorfkern von Arcegno entstanden, ist dabei, sich in eine kleine, aber feine Iddenwerkstatt für Unternehmenskultur zu entwickeln. Köpfe aus Fördertechnik Dienstleistungen und anderen Branchen lassen sich hier beraten....Seine Bilder sind sichtbarer Ausdruck einer positiv gelebten Corporate Culture...

f+h Fördern und Heben, Zeitschrift für Materialfluss und Automation...
Ausgabe 1-2 2002 S.12
"...Für Specht (Picchio) zeichnet sich eine zweite Karriere ab, die mit der ersten neben der Kreativität und Dynamik das intensive Bemühen teilt, den Erfolg mit dem Spass an der Sache zu verbinden..."

Lagertechnik 2002
25.Jahrgang Dezember 2001 S. 4
"...Dieter Specht war immer schon beides: Künstler und Unternehmer - und zwar nebeneinander....Dieter Specht wird in seiner zweiten Karriere seiner Rolle als prägende Persönlichkei in der Fördertechnik weiterhin gerecht..."

Ticino Magazine, Rivista Mensile del tempo libereo,
Novembre 2001, S.11
"...Andere Werke zeigen einfache Worte und Gegenstände, zusammengestellt in verschiedenen Collagen und Kompositionen. Aus diesem Alltäglichen schafft Picchio “Intensitäten des Schönen”, wie Claus Steinrötter die Bilder des Malers im Katalog zur Ausstellung nennt....

Tessiner Zeitung,
31.Okt.2001, S. 13
"...Ein intensives, dabei heiteres und gelassenes Universum  an Farben und Licht öffnet sich dem Betrachter. Die geometrische Form, die Zerlegung in streifenförmige Segmente, ist Picchios stilistisches Basisinventar. Die Segmente öffnen das Geschehene für den Betrachter....

 

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